Iris Wangermann

1704-076_smallSMALL

Deutsch-Österreicherin I Interkulturelle Psychologin I Bottom-up Facilitator & Guide I Brückenbauerin I (Quer-) Denkerin I Empathisch I Detail-Freak mit Vision I Mag Meditation in Bewegung I Perspektivenwechslerin I Besessen davon, Polaritäten zu erkunden I Forscherinnen-Seele I Naturliebhaberin I Macherin.

 


1975: DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHE WURZELN
Ich bin bi-kulturell in Deutschland aufgewachsen. Damit täglich bewusst umzugehen hat mich tief geprägt. Schon meine österreichische Ur-Urgroßmutter Paula, meine Urgroßmutter Tusnelda und meine Großmutter Margarethe waren Lehrerinnen.

1991: EIN JAHR USA
Im Alter von 16 Jahren bin ich mit dem American Field Service für ein Jahr in die USA gegangen. Ich habe in einer US-Amerikanischen Gastfamilie, mit zwei Brüdern gelebt. Meine Gast-Eltern nenne ich heute noch „Mom“ und „Dad“. Hier habe ich auch meinen ersten Kulturschock erlebt und gelernt damit konstruktiv umzugehen. Ich haben einen US-Amerikanischen High-School Abschluss und das deutsche Abitur.

1992: RÜCKKEHRERINNEN-KULTURSCHOCK
Wieder zu Hause hatte ich meinen ersten Rückkehrer-Kulturschock. Die „alte Welt zu Hause“ und ich hatten uns verändert. Ich musste Wege finden, damit umzugehen.

1995 – 2000: FÜNF JAHRE ÖSTERREICH
Um meine österreichischen Wurzeln zu erkunden, ging ich zum Studieren (zunächst Pädagigik, dann Psychologie) nach Graz an die Karl Franzens Universität. Ich lebte mit österreichischen und internationalen Studierenden zusammen. Auch wenn ich hier sehr viel über meine österreichische Seite gelernt habe, habe ich mich noch nie so Deutsch gefühlt, wie zu der ersten Zeit.

In einem Rhetorik-Training 1996 begeisterte mich das interaktive bottom-up Lernen. In meinem Psychologiestudium fokussierte ich mich auf System-Theorie, Gruppendynamiken und Persönlichkeitsentfaltung,

INTERNATIONALES TEAM WORK
Während meiner gesamten Studienzeit habe ich gearbeitet. Innerhalb von Projektgruppen im Studium oder etwa bei T-Mobile war ich das erste Mal Teil eines internationalen Projektteams. Später habe ich internationale Teams geleitet. Vor dieser Erfahrung dachte ich immer: ich bin ein toleranter Mensch. Ich musste lernen, wie stark ich kulturell geprägt bin und wie sehr auch ich Vorurteile habe. Seitdem motiviert es mich, theoretisch und vor allem auch praktisch zu erforschen, wie Inklusion von kultureller Vielfalt in Teams gelingen kann.

2000 – 2002: ITALIEN
Nach fünf Jahren in Österreich zog es mich noch einmal in eine komplett andere Kultur. Ich bewarb mich für ein Erasmus-Free-Mover Stipendium nach Rom, an die Sapienzá Universität. Ein drittes Mal in Folge ging es darum, meine kulturelle Komfortzone zu verlassen und mich in Studium, Arbeit und Leben auf die Menschen dieser Kultur einzustellen.

Über meinen damaligen Partner wurde ich Teil einer italienischen Großfamilie und lernte so diese wohl tragendste Instanz Italiens kennen. Um länger in Italien bleiben zu können, organisierte ich mir, anschließendes an das Erasmus-Jahr, Arbeit in einem internationalen und multidisziplinären Hochschulprojekt.

2002: ZURÜCK IN DEUTSCHLAND I PROF. STUBBE
Um mein Studium abzuschließen ging ich zurück nach Deutschland. Durch die vielen, kulturellen Wechsel und die Herausforderung, mich immer wieder in neue, fremde Kulturen einzugewöhnen, erwischte mich der Rückkehrer-Kulturschock diesmal nicht sehr stark.

An der Universität zu Köln ich das große Glück Prof. phil. habil. Hannes Stubbe zu begegnen. Als Transkultureller- und Ethnopsychologe hatte er selber viele Jahre in verschiedenen Kulturen gelebt. Er betreute später meine Diplomarbeit und wurde mein Doktorvater.

2003: INTERKULTURELLE DIPLOMPSYCHOLOGIN
Mein Diplomarbeitsthema: „Interkulturelle Trainingsmethoden im empirischen Vergleich“. Ich begleitete meine ersten Interkulturellen Trainings.

2003: GRÜNDUNG TRAININGSUNTERNEHMEN
Mit Ende des Diplom-Studiums und parallel zur Promotion habe ich mich 2003 selbstständig gemacht.

2008: PROMOTION INTERKULTURELLE WIRTSCHAFTSKOMMUNIKATION
Thema: „In/direkte Kommunikation & Höflichkeit in der Unternehmenskommunikation: Menschen aus Deutschland, Österreich und Italien im kulturellen Vergleich.“ Mein zweiter Betreuer war Prof. em. Lorenz Fischer (damals Direkter Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie).

2012-2014: PROF´In INTERKULTURELLE WIRTSCHAFTSKOMMUNIKATION
Vom WS 2012 – SS 2014 habe ich als Professorin für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der HAW in Hamburg, Fakultät Wirtschaft & Soziales gearbeitet. Parallel zu meinen Interkulturelle Kompetenz Trainings  habe ich hier bis zu 12 Stunden/Woche deutsche und internationale Studierende unterrichtet.

SEIT 1995: DIVERSITY KOMPETENZ LERNEN VON DER NATUR
Die Natur ist meine größte, weil erfahrendste Lehrmeisterin im konstruktiven und nachhaltigen Umgang mit (innerer & äußerer) Vielfalt und Change. Seit 2016 bin ich ausgebildete Vision Fast Guide (School of Lost Borders) und habe Meredith Little & Dr. Scott Eberle assisitiert (Practice of Living & Dying). Regelmäßig fahre ich in den peruanischen Regenwald, und arbeite dort mit Pflanzenmedizin, unter Anleitung einer Shipibo Ältesten.

PERSÖNLICHKEITSENTFALTUNG & BOTTOM-UP LERNEN
Eine Facette der Interkulturelle Kompetenzentwicklung ist die Persönlichkeitsentfaltung.  Aikido (die friedfertige Kampfkunst zur Persönlichkeitsentfaltung) ist mir hier eine wichtige Inspirationsquelle.


Netzwerke

  • SIETAR Deutschland  – Society for Intercultural Education Training and Research.
  • Intercultural Campus, Universität Jena, weltweites Hochschulnetzwerk für interkulturelles Lernen (www.intercultural-campus.org)
  • Hochschulverband Interkulturelle Studien
  • KomDiM – Zentrum Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre an Hochschulen in NRW. Expertisezirkel Beratung, Begleitung, Coaching und Mentoring
  • PAKH – Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust.